Ausgabe 11-12/2008

Liebe Leser!

In den Verhandlungen über unsere neue Bundesregierung ist einer der Hauptstreitpunkte bekanntlich die Abschaffung der Studiengebühren. Für zukünftige Mediziner ist dies vermutlich jedoch eher ein kleineres Problem: Nicht, dass zukünftige Mediziner ohnehin schon von Kindesbeinen an in Wohlstand schwelgten – keineswegs. Vielmehr aber, weil jeder dieser Zukunftsmediziner ein ganz anderes Hindernis zu überwinden hat – nämlich „Wie schaffe ich neben meinem Medizinstudium noch rasch auch einen Abschluss in Jus?“ Selbst wenn es für manchen übertrieben klingen mag, aber genau diese „Verrechtlichung der Medizin“ ist etwas, worüber immer mehr Ärzte in Österreich klagen. Auch wenn wir – zumindest in der Medizin – von amerikanischen Verhältnissen noch weit entfernt sind, so wird das (Be-)Handeln von Patienten doch immer mehr zu einer Gratwanderung medizinischer Heilkunst unter strenger rechtlicher (und oft auch medialer) Beobachtung.

Genau aus diesem Grund beschäftigt sich ÄrzteEXKLUSIV bereits zum vierten Mal in einer Schwerpunktausgabe mit dem Thema „Arzt & Recht“. Unsere Fachjournalisten haben sich bemüht, wieder einige wichtige Bereiche aus diesem umfassenden Themenkomplex für Sie zu beleuchten. Als zusätzlichen Service zu diesem Themenblock bieten wir Ihnen dazu auch eine Liste spezialisierter Rechtsanwälte.

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Aber auch das Thema Steuern ist ein Bereich, der immer mehr Ärzte im Detail interessiert. Wie in der Medizin gilt auch beim Steuerrecht: Eine falsche Therapie kann fatale, oft existenzielle Folgen haben. Daher finden Sie diesmal auch interessante Ausführungen und Tipps zum Thema „Recht & Steuern“ sowie eine Liste von Steuerspezialisten für ärztliche Belange.
Damit Sie der Inhalt unseres Magazins aber nicht in völlige Depressionen stürzt, haben wir einige Seiten auch den angenehmen Dingen des Lebens gewidmet – ein paar Anregungen für Eigenbelohnungen nach einem anstrengenden Jahr oder eine Überraschung für die Liebsten zum Jahresausklang. Ein paar Ideen also, über die man in der Vorweihnachtszeit zumindest einmal nachdenken sollte.

Herzlichst
Ihr Axel C. Moser
Herausgeber