Ausgabe 10/2009
Dr. Georg Wailand ist Heraus­geber des Magazins GEWINN und Ressortchef der Wirtschaftsredaktion der Kronen Zeitung

Ende der Krise in Sicht?

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde das ganze Ausmaß der Bankenkrise bekannt und stürzte die Weltwirtschaft in die größte Krise seit der Zwischenkriegszeit. Den meis­ten war gar nicht bewusst, dass unser Weltfinanzsystem einige Wochen tatsächlich vor einem völligen Kollaps stand – mit unabsehbaren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und auch den Weltfrieden.
Gottlob haben jedoch diesmal – im Gegensatz zu den 30er-Jahren – Politik, Finanz und Industrie nicht destruktiv gegeneinander, sondern konstruktiv mit­einander agiert – und so das Allerschlimmste verhindert.
Zwischenzeitlich haben sich die Menschen an die schwierige Situation „gewöhnt“ und sie als Bestandteil des wirtschaftlichen Alltags akzeptiert.
Geblieben jedoch ist eine geradezu paralytische Angst vor jeglicher Form von Investment im privaten Bereich – von Sparbuch und Eigentumswohnung einmal abgesehen.
Ich persönlich glaube, dass dies keine gute und auch keine sinnvolle Entwicklung darstellt. Denn nach wie vor gibt es viele interessante Investments, die zur Vorsorge und mittel- bis langfristigen Veranlagung hervorragend geeignet sind.
Die Aufgabe von Medien wie diesem, oder auch von Wirtschafts-Fachmagazinen wie z. B. dem GEWINN ist es, genau diese Chancen und Möglichkeiten ihren Lesern aufzuzeigen. Man wird das Vertrauen von Anlegern und Investoren aber nur dann zurückgewinnen, wenn man auch persönlich und offen mit ihnen kommuniziert. Und genau diese Plattform wird heuer die GEWINNMESSE darstellen, die am 22. und 23. Oktober 2009 am Messegelände in Wien stattfindet. Ein Zusammentreffen von Experten, wo auch Sie, Österreichs Ärztinnen und Ärzte, die Möglichkeit haben werden, sich ganz persönlich in individuellen Gesprächen ein Bild über die aktuellen Anlagestrategien der besten Experten zu machen.
Unsere Wirtschaftskrise ist sicherlich noch nicht vorbei – aber viele Zeichen deuten darauf hin, dass das Schlimmste überstanden und ein Ende zumindest schon in Sicht ist.


Ihr Dr. Georg Wailand