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ChecklisteTipps für die Suche nach Luxusimmobilien in Österreich
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Heimat, schöne HeimatDer heimische Immobilienmarkt schwelgt in tollen Absatzzahlen und Top-Angeboten. Österreich hat auf dem Sektor der luxuriösen Domizile viel zu bieten. Nur mancherorts übersteigt die Nachfrage das Angebot bei Weitem – das Schöne ist eben oft besonders schön, weil es nicht im Überfluss vorhanden ist. Vermutlich erfüllen sich die wenigsten Menschen im Laufe ihres Lebens ihren ganz persönlichen Wohnluxustraum. Wer sich gerne inspirieren lässt, der ist gut beraten, den Tipps der Immobilienexperten einen zweiten Blick zu gönnen – denn Österreich hat in Sachen Luxusimmobilien eine ganze Menge zu bieten. Und eine sichere Investition sind die schönsten Häuser und Wohnungen des Landes allemal. Sicherheit hat VorrangImmobilien sind nach wie vor beliebte Anlageformen. Meist ist es eine kleine Wohnung in der Stadt, aber auch am Land investiert die zahlungskräftige Klientel ganz bewusst um vorzusorgen. „Luxusimmobilien werden, so ihre Lage, der Grundriss und die Ausstattung wirklich erstklassig sind, verstärkt nachgefragt – in erster Linie als alternative Investments aus Inflationsängsten heraus“, erzählt Mag. Christoph Oßberger von mysalzkammergut.at, Spezialist für Immobilien in der oberösterreichischen Seenidylle. Der Experte schließt Landimmobilien als Anlage keineswegs aus: „Alle Immobilientypen, die über einzigartige und knappe Qualitäten verfügen, sind als Anlage geeignet.“ Wichtig sei dabei allerdings, so Oßberger, dass sich der Käufer vorab bei einem qualifizierten Fachmann über aktuell übliche Preise informiert, um nicht zu überhöhten Preisen zu kaufen. Elisabeth Rauscher von Team Rauscher Immobilien ist sogar überzeugt, dass Immobilien als „besonders krisensichere Anlageform“ gelten. Aus diesem Grund seien sie in der Wirtschaftskrise verstärkt nachgefragt worden, derzeit pendle sich die Nachfrage auf dem Niveau von etwa 2007 ein. In Wien sind Anlage- oder Vorsorgewohnungen grundsätzlich in einer guten Lage, damit sie nach dem Ankauf auch profitabel vermietet werden können. „Daraus resultiert eine Kombination aus Mietertrag und Steuervorteil“, erklärt Horst Schwarzenberg von Colliers Columbus Immobilienvermittlung. Für die Wohnung als „Anlage mit Wertsteigerungspotenzial“ empfiehlt Schwarzenberg „Eigentumswohnungen im innerstädtischen Bereich, die in den letzten zehn Jahren bereits eine Wertsteigerung von etwa 80 % erreicht haben“. Hier gäbe es bei sanierten Altbauwohnungen eine verstärkte Nachfrage, die auch auf zukünftige Wertsteigerungen hinweise. Helfried Mück und Mag. Natascha Georgantas von Engel & Völkers raten als Anlage entweder zur klassischen Vorsorgewohnung bis 100 m2 Größe in guten Lagen und mit bester Infrastruktur oder zu einem Zinshaus. „Das Zinshaus muss nicht unbedingt in Top-Lage, also im 1., 19., 18. oder 13. Bezirk stehen, die Rendite ist in anderen Bezirken höher und der Kaufpreis geringer“, wissen die beiden Experten aus Erfahrung. Internationale KlientelDass es sich in Österreichs altehrwürdigen Städten und lieblichen Landschaften gut wohnen lässt, wissen mittlerweile auch Nicht-Österreicher nur zu gut. „Bei Wohnungen, die durch unser Unternehmen verkauft wurden, beträgt der Anteil ausländischer Investoren etwa 30 %“, schätzt Schwarzenberg, wobei der Experte keinen Einbruch im Bereich hochwertiger Immobilien durch die Wirtschaftskrise feststellen konnte. „Vielmehr ist es aufgrund der erhöhten Nachfrage zu Preissteigerungen gekommen“, ergänzt Schwarzenberg. Auch Mück von Engel & Völkers verzeichnete nur 2009 schlechtere Zahlen, seit 2010 sind die Umsätze so gut wie vor der Krise. Sein Unternehmen sieht bis zu 50 % nicht-österreichische Investoren am Sektor Luxusimmobilien – „natürlich viele EU-Bürger, vor allem Deutsche, aber auch Investoren aus dem Osten wie Kasachstan oder Ukraine und aus arabischen Ländern.“ Zurück zur RegionalitätWer aufs Land zieht, legt meist besonders viel Wert auf die passende Umgebung. Kaum verwunderlich sind daher auch die schönsten Fleckchen des Landes auch die stärksten Magneten. Zu dumm nur, dass die meisten Menschen, wenn sie einmal in ihrem Leben ein edles Seegrundstück ergattert haben, es nicht mehr so schnell wieder hergeben. „Seegrund ist ein knappes Gut“, bestätigt Oßberger und ergänzt: „Wirklich schöne Seeblicke in Sonnenlage sind ebenfalls rar.“ Und selbst rustikale, aber gediegene Landhäuser oder revitalisierte Bauernhöfe seien nicht in dem Ausmaß am Markt, in dem sie nachgefragt werden. Denn der Trend zu Regionalität ist dennoch deutlich zu spüren – in Form von Nachfragen nach Bauernhäusern, Villen oder Jagdschlössern. Vienna CallingDoch auch in der Bundeshauptstadt bieten die gefragtesten Bezirke nur mehr eingeschränkte Angebote. „Im ersten Bezirk gibt es eine deutlich höhere Nachfrage nach Top-Penthäusern, die wir nicht decken können“, bedauern etwa Mück und Georgantas von Engel & Völkers. „Und auch Top-Villen im 19. Bezirk sind zu wenige am Markt.“ Es sind meist die üblichen Verdächtigen – die Bezirke 1, 19, 18 und 13 –, in denen mehr nachgefragt als geboten wird. „Dachwohnungen gibt es in diesen Bezirken natürlich immer zu wenige, aber auch die typischen Cottage-Villen werden stark angefragt“, bestätigt Dr. Koch. Außerdem berichtet Koch, dass viele Interessenten vom 18. und 19. Bezirk nach Klosterneuburg und vom 13. nach Mödling ausweichen. „Die Preissteigerungen in Wien setzen sich in angrenzenden Gemeinden durchaus fort, aber etwas später und gedämpfter“, begründet dies der Experte. Wer also mit den absoluten Hot Spots der Luxusimmobilien liebäugelt, braucht entweder unendlich viel Geduld und beste Kontakte und/oder ebenso viel Bares.
bw Experten unterstützen bei der Suchemysalzkammergut.at: Colliers Columbus Immobilienvermittlungs Ges.m.b.H.: Engel & Völkers: Dr. Koch Traumrealitäten: Team Rauscher Immobilien GmbH: Marschall Immobilien: MasterHomes®: |
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