Checkliste

Tipps für die Suche nach Luxusimmobilien in Österreich

  • Immobilienhighlights am Land: historische Villa mit Seegrund, Dachgeschoss-/Penthousewohnung mit Seeblick, Bauernhof/Landgut in Seenähe/mit Seeblick, Chalet in einem gefragten Skigebiet
  • Konkrete Hot Spots am Land: inneres und steirisches Salzkammergut (Bad Ischl und Umgebung, Altaussee, Bad Aussee), Seengebiet um Mond-, Wolfgang-, Traun- und Attersee, Kitzbühel, Wörthersee (speziell Velden, Pörtschach)
  • Immobilienhighlights in der Stadt: Penthouse in Zentrumslage Salzburg, Wien, Innsbruck; sanierte Altbauwohnungen zwischen 150 und 200 m2 in herrschaftlichen Wiener Häusern, architektonisch „herausfordernde“ Villen
  • Konkrete Hot Spots in der Stadt: Salzburg, Wien (1., 19., 18., 13. Bezirk – in dieser Reihenfolge), Innsbruck
  • Rund um Wien: Klosterneuburg, Bezirk Mödling (Hinterbrühl, Maria Enzersdorf, Gießhübl), Stadt Baden
  • Vorsorgewohnung: Stadtgebiet, gute Lage, vor allem gute Infrastruktur, bis 100 m2, repräsentativ, ruhig, mit gutem Umfeld, wenn möglich mit erneuerbaren Energieformen
In Wien sind Anlage- und Vorsorgewohnungen grundsätzlich in guten Lagen, damit sie nach dem Ankauf auch profitabel vermietet werden können.
Luxuspenthouse in unmittelbarer Nähe zur Wiener Staatsoper, 480 m2 – 50 m2 Terrasse, Fernblick inkl. Stephansdom – by Marschall Immobilien, www.marschall.at

Heimat, schöne Heimat

Der heimische Immobilienmarkt schwelgt in tollen Absatzzahlen und Top-Angeboten. Österreich hat auf dem Sektor der luxuriösen Domizile viel zu bieten. Nur mancherorts übersteigt die Nachfrage das Angebot bei Weitem – das Schöne ist eben oft besonders schön, weil es nicht im Überfluss vorhanden ist.

Vermutlich erfüllen sich die wenigsten Menschen im Laufe ihres Lebens ihren ganz persönlichen Wohnluxustraum. Wer sich gerne inspirieren lässt, der ist gut beraten, den Tipps der Immobilienexperten einen zweiten Blick zu gönnen – denn Österreich hat in Sachen Luxusimmobilien eine ganze Menge zu bieten. Und eine sichere Investition sind die schönsten Häuser und Wohnungen des Landes allemal.

Sicherheit hat Vorrang

Immobilien sind nach wie vor beliebte Anlageformen. Meist ist es eine kleine Wohnung in der Stadt, aber auch am Land investiert die zahlungskräftige Klientel ganz bewusst um vorzusorgen. „Luxusimmobilien werden, so ihre Lage, der Grundriss und die Ausstattung wirklich erstklassig sind, verstärkt nachgefragt – in erster Linie als alternative Investments aus Inflationsängsten heraus“, erzählt Mag. Christoph Oßberger von mysalzkammergut.at, Spezialist für Immobilien in der oberösterreichischen Seenidylle. Der Experte schließt Landimmobilien als Anlage keineswegs aus: „Alle Immobilientypen, die über einzigartige und knappe Qualitäten verfügen, sind als Anlage geeignet.“ Wichtig sei dabei allerdings, so Oßberger, dass sich der Käufer vorab bei einem qualifizierten Fachmann über aktuell übliche Preise informiert, um nicht zu überhöhten Preisen zu kaufen. Elisabeth Rauscher von Team Rauscher Immobilien ist sogar überzeugt, dass Immobilien als „besonders krisensichere Anlageform“ gelten. Aus diesem Grund seien sie in der Wirtschaftskrise verstärkt nachgefragt worden, derzeit pendle sich die Nachfrage auf dem Niveau von etwa 2007 ein.

In Wien sind Anlage- oder Vorsorgewohnungen grundsätzlich in einer guten Lage, damit sie nach dem Ankauf auch profitabel vermietet werden können. „Daraus resultiert eine Kombination aus Mietertrag und Steuervorteil“, erklärt Horst Schwarzenberg von Colliers Columbus Immobilienvermittlung. Für die Wohnung als „Anlage mit Wertsteigerungspotenzial“ empfiehlt Schwarzenberg „Eigentumswohnungen im innerstädtischen Bereich, die in den letzten zehn Jahren bereits eine Wertsteigerung von etwa 80 % erreicht haben“. Hier gäbe es bei sanierten Altbauwohnungen eine verstärkte Nachfrage, die auch auf zukünftige Wertsteigerungen hinweise. Helfried Mück und Mag. Natascha Georgantas von Engel & Völkers raten als Anlage entweder zur klassischen Vorsorgewohnung bis 100 m2 Größe in guten Lagen und mit bester Infrastruktur oder zu einem Zinshaus. „Das Zinshaus muss nicht unbedingt in Top-Lage, also im 1., 19., 18. oder 13. Bezirk stehen, die Rendite ist in anderen Bezirken höher und der Kaufpreis geringer“, wissen die beiden Experten aus Erfahrung.
Ein echter Routinier auf dem Immobiliensektor ist Dr. Eggert Koch von Dr. Koch Traumrealitäten. „Die verstärkte Nachfrage nach Anlageobjekten begann mit der Wirtschaftskrise und hält nach wie vor an, vor allem in Wien“, weiß Koch. Sie konzentriert sich auf die genannten Bezirke, umfasst aber auch andere gute Lagen wie den Wilhelminenberg. „Die Lage ist sehr wichtig, vor allem Ruhe, aber auch das Umfeld, die Infrastruktur, die Nachbarn und wie repräsentativ das Objekt ist.“ Und noch einen Tipp hat Koch auf Lager: „Als Anlageobjekt sind vier gute Wohnungen die bessere Wahl als eine Villa.“

Internationale Klientel

Dass es sich in Österreichs altehrwürdigen Städten und lieblichen Landschaften gut wohnen lässt, wissen mittlerweile auch Nicht-Österreicher nur zu gut. „Bei Wohnungen, die durch unser Unternehmen verkauft wurden, beträgt der Anteil ausländischer Investoren etwa 30 %“, schätzt Schwarzenberg, wobei der Experte keinen Einbruch im Bereich hochwertiger Immobilien durch die Wirtschaftskrise feststellen konnte. „Vielmehr ist es aufgrund der erhöhten Nachfrage zu Preissteigerungen gekommen“, ergänzt Schwarzenberg. Auch Mück von Engel & Völkers verzeichnete nur 2009 schlechtere Zahlen, seit 2010 sind die Umsätze so gut wie vor der Krise. Sein Unternehmen sieht bis zu 50 % nicht-österreichische Investoren am Sektor Luxusimmobilien – „natürlich viele EU-Bürger, vor allem Deutsche, aber auch Investoren aus dem Osten wie Kasachstan oder Ukraine und aus arabischen Ländern.“
Besonders viele Nicht-Österreicher interessieren sich logischerweise in grenznahen Gebieten, wie Salzburg oder Tirol, für heimische Immobilien. So bestätigt Elisabeth Rauscher aus Salzburg: „Der Anteil an ausländischen Investoren entspricht etwa drei Viertel aller Käufer. Vor allem bei Deutschen und Niederländern, aber auch Italienern und US-Amerikanern steht das Land Salzburg hoch im Kurs.“ Und Roman Dollberger vom Immobilienportal MasterHomes® nennt sogar einen Anteil von 80 %.

Zurück zur Regionalität

Wer aufs Land zieht, legt meist besonders viel Wert auf die passende Umgebung. Kaum verwunderlich sind daher auch die schönsten Fleckchen des Landes auch die stärksten Magneten. Zu dumm nur, dass die meisten Menschen, wenn sie einmal in ihrem Leben ein edles Seegrundstück ergattert haben, es nicht mehr so schnell wieder hergeben. „Seegrund ist ein knappes Gut“, bestätigt Oßberger und ergänzt: „Wirklich schöne Seeblicke in Sonnenlage sind ebenfalls rar.“ Und selbst rustikale, aber gediegene Landhäuser oder revitalisierte Bauernhöfe seien nicht in dem Ausmaß am Markt, in dem sie nachgefragt werden. Denn der Trend zu Regionalität ist dennoch deutlich zu spüren – in Form von Nachfragen nach Bauernhäusern, Villen oder Jagdschlössern.
Durch einen weiteren Faktor werden heimische Immobilien – vor allem im Westen – internationaler: Experten wie Elisabeth Rauscher beobachten, dass viele „so genannte Rückkehrer, also Österreicher, die lange im Ausland gelebt haben, nun wieder einen Wohnsitz oder zumindest Zweitwohnsitz in Österreich erwerben“. Salzburg sieht die Expertin als absolut gefragten Wohnort – immerhin böte die Stadt eine zentrale Lage, perfekte Verkehrsanbindung, traumhafte geografische Besonderheiten und kulturelle Highlights. Diese Lebensqualität zieht Österreicher wie Gäste magisch an.

Vienna Calling

Doch auch in der Bundeshauptstadt bieten die gefragtesten Bezirke nur mehr eingeschränkte Angebote. „Im ersten Bezirk gibt es eine deutlich höhere Nachfrage nach Top-Penthäusern, die wir nicht decken können“, bedauern etwa Mück und Georgantas von Engel & Völkers. „Und auch Top-Villen im 19. Bezirk sind zu wenige am Markt.“ Es sind meist die üblichen Verdächtigen – die Bezirke 1, 19, 18 und 13 –, in denen mehr nachgefragt als geboten wird. „Dachwohnungen gibt es in diesen Bezirken natürlich immer zu wenige, aber auch die typischen Cottage-Villen werden stark angefragt“, bestätigt Dr. Koch. Außerdem berichtet Koch, dass viele Interessenten vom 18. und 19. Bezirk nach Klosterneuburg und vom 13. nach Mödling ausweichen. „Die Preissteigerungen in Wien setzen sich in angrenzenden Gemeinden durchaus fort, aber etwas später und gedämpfter“, begründet dies der Experte. Wer also mit den absoluten Hot Spots der Luxusimmobilien liebäugelt, braucht entweder unendlich viel Geduld und beste Kontakte und/oder ebenso viel Bares.

 

bw

Experten unterstützen bei der Suche

mysalzkammergut.at:
www.mysalzkammergut.at – der Name ist Programm

Colliers Columbus Immobilienvermittlungs Ges.m.b.H.:
www.colliers-columbus.at – der Experte für Wiener Luxus

Engel & Völkers:
www.engelvoelkers.at/wienzentrum – schöne Immobilien in und um Wien

Dr. Koch Traumrealitäten:
www.KOCHreal.at – ein Routinier auf dem Wiener Immobilienmarkt

Team Rauscher Immobilien GmbH:
www.team-rauscher.at – die Spezialisten in Salzburg

Marschall Immobilien:
www.marschall.at – edle Palais und Villen vom Makler im Palais

MasterHomes®:
www.masterhomes.net – nicht nur Makler, sondern Portal in 15 Sprachen