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Trends beim Fertigbau
ArchitekturDie Entwicklung im Fertigbau ist eine sehr lebendige, denn die Ansprüche, Erkenntnisse und Technologien sind einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen und bringen eine Modifizierung in der Architektur mit sich. Trotz der ausgezeichneten Wärmedämmung des Fertighauses werden heute Hausmodelle geplant, die ein geringes Oberflächenvolumen aufweisen, um den Energieverbrauch, aus ökologischen und ökonomischen Gründen, möglichst gering zu halten. GrundrisseBevorzugt werden Grundrisse mit günstiger Raumaufteilung. Wobei besonders auf großzügige, möglichst offen gestaltete Gemeinschaftsflächen für die gesamte Familie geachtet wird und zugleich auf Rückzugsmöglichkeiten – jedes Familienmitglied soll ein eigenes Zimmer im neuen Haus haben. Die Möglichkeit der Anpassung an veränderte Lebensumstände durch Um- und Anbauten ist im Fertigbau leicht zu bewerkstelligen und erhöht seine Attraktivität. Immer mehr Hersteller bieten auch Modullösungen an, die an Veränderungen angepasst werden können. Quelle: Fertighausverband |
Energiesparen mit Fertigteilen„Sparen, wo’s geht“ ist in Zeiten explodierender Energiekosten das Gebot der Stunde. Investieren Sie daher beim Kauf eines Fertigteilhauses viel Energie für wenig Energie. Der Heizwärmebedarf von Wohnhäusern ist das Schlagwort der letzten Jahre und das Thema der Zukunft in Bezug auf Klima-, Umweltschutz und Kosteneinsparung. Das Standardhaus, ein Wohnhaus nach den Mindestanforderungen der österreichischen Bauordnungen, erreicht eine Energiekennzahl von 90 bis 100 kWh/m2, dies entspricht einem Heizölverbrauch von neun bis zehn Liter pro m2 und Jahr. Geht man von den Wohnbauförderungsstellen aus, müssen die Mindestanforderungen, um überhaupt eine Förderung oder eine erhöhte Förderung zu erhalten, weit unterschritten werden. Der Nachweis muss über den Energieausweis erbracht werden. Die im Energieausweis ermittelte Energiekennzahl entspricht dem Heizwärmebedarf des Wohnhauses und gibt an, wie viel Heizwärme das Wohnhaus im Jahr unter genormten Bedingungen benötigt. Die Energiekennzahl eines Gebäudes ist genauso aussagekräftig wie der Durchschnittsverbrauch (Liter pro 100 km) eines Kraftfahrzeuges. Einfluss auf die Berechnung haben die Geometrie des Hauses, eine optimale Ausrichtung und die klimatischen Bedingungen des Grundstücks – aber auch die unterschiedlichen Berechnungsmethoden der einzelnen Bundesländer. Möglichkeiten der HeizkostenreduzierungNeben der intensiven Wärmedämmung durch Wandaufbauten und wärmeschützende Verglasung gibt es eine Reihe weiterer Energieeinsparungsmöglichkeiten:
Das erste „klima:aktiv“-MusterhausAls offizieller Partner der „klima:aktiv“-Initiative des Lebensministeriums zur Erfüllung des Kyoto-Protokolls hat HARTL HAUS mit dem Bau des ersten „klima:aktiv“-Musterhauses in Fertigbauweise eine Vorreiterrolle für ökologisches Bauen und gesundes Wohnen geleistet. Nun ging der Fertighaushersteller noch einen Schritt weiter und wurde mit „Energy X“ wieder „klima:aktiv“. Dieses Musterhaus demonstriert die zentralen Vorteile einer wesentlich besseren Energiebilanz, denn durch den Einsatz ökologischer Baustoffe wird eine Einsparung bis zu 20 Prozent erreicht. Der Heizwärmebedarf beim „Energy X“ liegt um 80 Prozent unter dem eines Gebäudes nach Bauordnung. Das Fertighaus ist aufgrund seines Grundbaustoffes Holz als natürlicher und nachwachsender Rohstoff für die ökologische Bauweise prädestiniert. Mit einem HARTL „klima:aktiv“ erzielt man einen OI3-Wert von 17,3. Mittels des Ökoindex 3 (OI3) wird die ökologische Qualität der Herstellung von Gebäuden in Hinblick auf den Primärenergieinhalt, das Treibhauspotenzial und das Versäuerungspotenzial bewertet. Farben und LichtAuch das Kärtner Unternehmen GriffnerHaus setzt vermehrt auf Umweltbewusstsein im Angebot. Die Architekturlinie „Design box“ besticht durch ästhetisches, puristisches Design und die ausgewogene Kombination von Holz mit ökologisch gleichwertigen Materialien. Für die Wohngesundheit sorgen ökologische Baustoffe: Holz für die Wand-, Dach- und Deckenkonstruktion, sowie Zellulose und Kork zur Dämmung. Variable ArchitekturBeim neuen Musterhaus „Vivario“ hat das auf freie Architektenplanungen spezialisierte deutsche Traditionsunternehmen HANSE HAUS variable Nutzungsmöglichkeiten in den Vordergrund gestellt. Aufgrund der intelligenten Planung des Grundbaukörpers und einer zur Verfügung stehenden Fläche von 190 qm ist das Haus immens vielseitig. Erwachsene Kinder, die das Haus verlassen, Eltern oder Großeltern, die hinzukommen, ein großzügiges Home-office ... – mit dem Entwurf „Vivario“ kann man flexibel auf alle Veränderungen des Lebens reagieren. Text: Michael Strausz | Fotos: Griffner Haus, elegance von hartl haus |
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