Klinik & Karriere | Kurz gemeldet

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Nobelpreisträger Eric Kandel, Ärztekammerpräsident Dr. Thomas Szekers, Dr. Johannes Steinhart. 3. Obmann Bundeskurie Niedergelassene Ärzte und Moderator Gerald Groß bei der Festveranstaltung.

Ordinationseröffnung

Im eleganten Ambiente der Villa Demel fand die Eröffnungsfeier des Ärztezentrums Medizin in Neuwaldegg und der Praxis Dr. Charlotte Grillitsch, Fachärztin für Dermatologie, Spezialistin für Schönheitsmedizin und Venenheil- kunde statt. Der Einladung folgten nicht nur Designerin Lena Ho- schek und Schauspieler Herwig Ofner, sondern auch viele Ärzte, die sich für die Räumlichkeiten in- teressierten. Die Demonstration der Ultherapy – ein Lifting ohne Messer und Ausfallszeit – wurde besonders begeistert angenommen.

www.drgrillitsch.com,

www.medizin-neuwaldegg.com

125 Jahre Ärztekammer für Wien

Kürzlich zelebrierte die Ärztekammer den Festakt zum 125-Jahre-Jubiläum. Spit- zen aus der Politik, allen voran Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser, und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaften feierten mit. Einen Höhepunkt bildete der Auftritt des aus Wien stammenden amerikanischen Neurowissenschaftlers und Nobelpreisträgers Eric Kandel. Schauspieler Cornelius Obonya trug Teile der legendären Rede Theodor Billroths vor, die dieser vor der Beschlussfassung im Herrenhaus gehalten hatte.

Wien kann auf eine lange und äußerst erfolgreiche Tradition in Medizin und Ge- sundheitsversorgung zurückblicken. Damit ist die gelebte Solidarität gemeint, die auch heute noch das Gesundheitswesen begleitet. Trotz vieler Widrigkeiten und Umwälzungen hat diese Solidarität auch heute noch Bestand und muss verteidigt werden. Das lehrt nicht zuletzt auch der Blick in die Vergangenheit. „Wahrheit und Klarheit bleiben im medizinischen wie auch im politischen Diskurs das höchste Gut, das vor allem von den Patienten zu Recht erwartet und auch eingefordert wird“, betonte Ärztekammerpräsident Dr. Thomas Szekeres in seiner Eröffnungsre- de. Anlässlich des Jubiläums wurde eine Festschrift aufgelegt, bei der man sich kapitelweise den verschiedenen Themen angenähert hat, die allesamt prägend waren für die Ärztekammer, so wie sie sich heute darstellt.

Dr. Gloria Grillitsch, Dr. Charlotte Grillitsch und Har- ald Klien

Erste Opferschutzgruppe

im Burgenland

Franziskus Spital:

Ein Spital, zwei Standorte

Ärzte spielen eine Schlüsselrolle bei der Identifikation von geschlechtsbasierter Ge- walt. Dem Krankenhauspersonal müssen Kompetenzen in die Hand gegeben werden, um derartige Verletzungen zu erkennen. Im Krankenhaus Eisenstadt ist daher seit Jahres- beginn die erste Opferschutzgruppe des Bur- genlandes im Einsatz. Ziel der aus 18 Perso- nen bestehenden Gruppe ist es, Opfer von häuslicher Gewalt als solche zu erkennen und zu beraten.

Rund 30 Verdachtsfälle hat es im heurigen Jahr bereits gegeben. Rund 60 Mitarbeiter sind bereits geschult worden, um Anzeichen von gewaltbedingten Verletzungen und Be- schwerden frühestmöglich identifizieren zu können.

Ab dem 1. Jänner 2017 gibt es ein neues Angebot in der Wiener Spitalslandschaft. Das Franziskus Spital öffnet als gemeinnütziges Spital seine Türen und bietet brei- te medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung für Menschen im letzten Lebensdrit- tel. In allen Abteilungen des Fran- ziskus Spitals wird dem Aspekt „Medizin für Menschen im Alter“ besondere Aufmerksamkeit ge- widmet. Dieses neue Wiener Spi- tal entsteht aus der Fusion zweier

Ordenshäuser, dem Krankenhaus St. Elisabeth im Bezirk Land- straße und dem Hartmannspital in Margareten. Die Häuser haben eine 300-jährige bzw. 150-jährige Tradition in Wien. Das Franziskus Spital ist ein gemeinnütziges Krankenhaus und steht allen Menschen offen. Die medizinischen Kompetenzen und die herzliche Fürsorge beider Standorte werden ab 2017 zu einem neuen Angebot vereint.

(v.l.) Mag. Raimund Kaplinger, Geschäfts- führer der Elisabethinen, und Mag. Markus Zemanek, MBA MAS, Geschäfts- führer des Franziskus Spitals

Fotos: Wolfgang Sabitzer, Ärztekammer für Wien/Stefan Seelig, Franziskus Spital