WOHNTRÄUME | Sonnenschutz

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Sonnenseiten

Sonnenschutz ist keineswegs ein Thema für „draußen“ – schon bei der Raumgestaltung von Ordination, Haus oder Wohnung müssen die ersten Überlegungen für den passenden Sicht- und Sonnenschutz mitbedacht werden.

Raumhohe Fenster und große Glasflächen liegen im Trend. Doch mit den umfangreicheren durchsichtigen Bereichen gehen neue Herausforderungen einher: Was für viel Licht und Lebensfreude sorgt, wird in den Sommermonaten zu einer wahren Hitzeplage und führt im Winter oft zu hohen Wärmeverlusten. Die komfortabelste, aber wohl teuerste Variante, um Innenräu- me an heißen Sommertagen angenehm kühl zu halten, ist die Installation einer Klimaanlage. Am effektivsten hingegen ist ein Sonnenschutz, der einen Großteil des Sonnenlichts und damit die Wärme erst gar nicht in das Gebäude eindringen lässt. Dazu gehören Markisen, Sonnensegel oder Rollläden. Innenliegende Jalousien, Rollos können zwar das Sonnenlicht abhalten, sind aber eher ein Blend- als Sonnenschutz, sie schützen kaum vor der eindringenden Wärme.

Je nach Größe der Fenster, Himmelsrichtung und Art des Raumes kommen ganz unterschiedliche Sonnenschutzlö- sungen infrage, um für Arzt, Mitarbeiter und Patienten eine angenehme Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Die Ansprüche dabei sind vielfältig: Einerseits soll viel Tages- licht und Wärme in den Raum dringen, andererseits soll es nicht zu heiß werden und die Privatsphäre gewahrt bleiben. Zusätzliche Features sind Blendschutz, Ein- bruchs- oder Brandschutz und schließlich auch Fragen von Optik und Design. Außenjalousien aus Aluminium, Kunststoff oder Holz lassen sich meist individuell verstel- len, egal, ob sie horizontal oder senkrecht angelegt sind. Der Lichteinfall lässt sich perfekt regulieren, auf Wunsch sogar automatisch mit Windwarnanlage und zeitgesteuer- tem Elektrobetrieb. Dicht schließende Rollläden sind nicht nur im Sommer ein Segen, auch im Winter sorgen sie für das Senken von Wärmeverlust: Im Altbau geht bei ge- schlossenen Rollläden bis zu 40 Prozent weniger Wärme verloren und selbst bei modernen Neubauten mit Isolier- verglasung kann der Wärmeverlust noch einmal reduziert werden. Voraussetzung ist jedoch, dass bei starker Son- neneinstrahlung im Sommer die Rollläden am Morgen ge- schlossen und erst bei Anbruch der Dunkelheit wieder ge- öffnet werden.


Privatsphäre und Ästhetik

In Arztordinationen hat die Privatsphäre oberste Priorität. Aus diesem Grund werden Fenster oft mit einem Blick- schutz ausgestattet. Dadurch bleiben neugierige Blicke zwar draußen, aber nicht die Sonnenstrahlen. Ein Son- nen- und Blendschutz ist also dennoch erforderlich. Die Kunst ist nun, freundliches Tageslicht in die Ordinations- räumlichkeiten zu lassen und trotzdem vor Hitze und Blen- dung zu schützen. Dafür sind unterschiedliche Methoden üblich: Wer keinen großen Baum vor dem Haus stehen hat, setzt auf Rollläden, Markisen, Faltstores, Innenjalou- sien, Lamellenvorhänge, Flächenvorhänge oder Außenja- lousien. Welche Variante die Beste ist, hängt von den indi- viduellen Ansprüchen ab. Nicht alles, was praktisch ist, hält optisch, was es verspricht und klobige, graue Rolllä- denkästen bilden selten ein positives Designelement. Da-

her sollte weder bei der Fachberatung noch bei der Aufhängung der Rollläden, der Verarbeitungsqualität oder beim Design ge- spart werden. Und nur der fachgerechte Einbau stellt auch si- cher, dass die Rollläden und der Sonnenschutz dann zuverlässig funktionieren, wenn es erforderlich ist.

Die meisten Hersteller bieten für alle Fensterformen passende Produkte an. „Rollläden, ob symmetrisch oder asymmetrisch, sind von vertikal bis horizontal einsetzbar. Ob spitze, schräge, halbrunde oder runde Fenster, unsere Aluminium-Spezialrolllä- den kennen keine Grenzen und beschatten natürlich auch gera- de Fenster“, erklärt Geschäftsführer Holger Schanz von Schanz Rollladensysteme, einem Familienunternehmen, das sich als Ex- perte für Schrägrollläden und Wintergarten-Beschattung etabliert hat. „Für die Außenbeschattung des Wintergartens mit Rollläden oder anderen Sonnenschutzprodukten stehen vielfältige Möglich- keiten zur Verfügung. Eine besonders harmonische Lösung, die sich der Gesamtarchitektur anpasst, bietet der Wintergarten-Roll- laden Wiga Star. Diese Beschattung eignet sich für jede Dach- neigung und Dachform und kann auch nachträglich ohne Auf- wand installiert werden“, gibt Schanz Einblick in die Vorteile. Die Rolllädenkästen werden farblich auf die Fassade des Hauses ab- gestimmt und stellen damit einen gelungenen Abschluss der Be- schattung dar. Vor allem aber: Die Aluminium-Rollläden verhin- dern, dass der Wintergarten ungemütlich heiß wird, da sie bis zu 92 Prozent der Sonnenstrahlen reflektieren, bevor diese über- haupt aufs Glas treffen. Zusätzlich hat Schanz ein neues Profil für Rollläden, ebenfalls aus stranggepresstem Aluminium, entwi- ckelt, das zur Wintergartenbeschattung und bei Schrägrollläden eingesetzt wird. Durch eine siebartige Struktur flutet ein äußerst dezent reguliertes, klares und angenehmes Sonnenlicht durch den Rollladen. „Ein faszinierendes Streulicht, wie Sie es nur un- ter einem schattenspendenden Baum finden können“, sagt Schanz.

Wintergärten, schräge Fenster oder Dachflächen sind für die Rollladen-Experten von Schanz kein Problem. Für jede Anforderung gibt es die passende Lösung.