Medizin:  | Ultraschall

„Ultraschall benötigt viel Erfahrung und Übung, daher bieten wir auch einmal jährlich einen Fortbildungskurs für Ärzte an.“ Univ.-Doz. Dr. Georg Zettinig, Gründer und

Betreiber der Schilddrüsenpraxis Josefstadt

„Ich mache bei jedem Patienten einen Ultraschall, daher steht das Gerät auch bei mir im Sprechzimmer. Wichtig ist mir eine einfache Handhabung und die Archivierung aller Schallbilder.“ Dr. Nike Morakis, Urologie 11

Platzhirsch Ultraschall

Als „idealer Partner“ stehen Ultraschallgeräte in vielen medizinischen Disziplinen

den Ärzten für Diagnose und Therapie zur Seite – allen voran in der Schilddrüsen- diagnostik und der Urologie.

Die wichtigste Untersuchung zur Abklärung von Knoten in der Schilddrüse ist der Ultraschall. Dabei wird die Größe der Schilddrüse exakt vermessen, ihre Struktur im Ultraschall lässt auch Rückschlüsse auf Autoimmunerkrankungen zu. Bei speziellen Fragestellungen wird zusätzlich eine Sonografie der Halsweichteile durchgeführt. So können Aufschlüsse über die Beziehung der Schilddrüse zu den Nachbarorganen und über eventuelle Lymphknotenvergrößerungen gewonnen werden. Der Gründer und Betreiber der Schilddrüsenpraxis Josefstadt, Univ.-Doz. Dr. Georg Zettinig, ist Facharzt für Nu- klearmedizin und Gründungsmitglied der Österreichischen Schilddrüsengesellschaft, die sich die Förderung von Diagno- se und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen und die ärztliche Fortbildung zum Thema Schilddrüse zum Ziel gesetzt hat. Zudem ist er Mitbegründer des Schilddrüsenforums, bei dem Schilddrüsenpatienten die Möglichkeit haben, Erfah- rungsberichte über ihre Erkrankung auszutauschen. Ultraschall benötigt viel Erfahrung und Übung, daher bietet der Ex- perte auch einmal jährlich einen Fortbildungskurs für Ärzte an. „Wir haben Teilnehmer aus dem gesamten deutschspra- chigen Raum, da Kurse in dieser Form nicht oft angeboten werden. Dazu kommen junge, aber auch sehr erfahrene Radio- logen oder Internisten“, so Zettinig.


Schallkopf entscheidet

Der Experte ist vor allem vom Schallkopf seiner Geräte überzeugt, die nicht alle Anbieter im Programm haben: „Bei der Untersuchung der Schilddrüse ist der passende Schallkopf wichtig, der auch in einer Tiefe von zwei bis drei Zentimetern lineare Abbildungen erlaubt.“ Der Schallkopf ist klein und handlich und bietet dennoch eine geometriegetreue Abbildung von der Gesamtlänge einer Schilddrüse.

Für Zettinig ist der Stellenwert des Ultraschalls im Vergleich zu anderen bildgebenden Verfahren in seinem Fach ungebro- chen: „Um zu einer sicheren Diagnose zu kommen, benötigen wir Hormon- und Blutwerte auf der einen Seite und die Struktur und Morphologie des Organs auf der anderen Seite. Damit ist eine korrekte und sichere Diagnose von Erkran- kungen oder Knoten möglich“, beschreibt der Experte. Alle anderen Verfahren, wie etwa die Feinnadelpunktion oder die Szintigrafie, kommen ergänzend zur Anwendung, wenn im Ultraschall spezielle Fragen auftauchen. „Insgesamt ist die Usability meiner Geräte sehr gut gelöst. Es sind sozusagen unsere besten ‚Arbeitspferde‘, die wir für die tägliche Routine im Stall haben.“


Ohne Ultraschall geht es nicht

Mit „Urologie11“ hat sich die Fachärztin Dr. Nike Morakis einen Traum erfüllt: Im 11. Wiener Gemeindebezirk, in einem typischen Wiener „Gemeindebau“, wurde kürzlich ihre urologische Kassenordination eröffnet, wo sie sich auf die Prosta- takrebsvorsorge, die Untersuchung und Behandlung aller urologischen Erkrankungen und die Kinderwunschabklärung spezialisiert. In nur knapp einem Monat wurde umgebaut, renoviert und eröffnet: „Wir versorgen hier ein sehr großes Ein- zugsgebiet, daher wurde die neue Ordination von den Räumlichkeiten so geplant, dass auch die Erweiterung als Gruppen- praxis möglich ist“, erklärt Morakis. Zwei Behandlungszimmer sind so ausgestattet, dass das komplette Untersuchungs- spektrum wie in einer Ambulanz durchgeführt werden kann. Ein Extraraum für Zytoskopien oder Katheterwechsel sorgt für einen reibungslosen und raschen Untersuchungsablauf ohne lange Wartezeiten. Mit im Team: gleich zwei Ultraschall- geräte.


Im Doppelpack gut versorgt

„Ich mache bei jedem Patienten einen Ultraschall, daher steht das Gerät auch bei mir im Sprechzimmer“, erklärt Morakis und ergänzt die Gründe dafür: „Patienten warten oft lange auf einen Termin. Zudem haben viele von ihnen Migrations- hintergrund und können ihre Beschwerden nur schwer erklären. Daher ist es wichtig, schon beim Erstgespräch sofort eine Ultraschalluntersuchung zu machen, um die möglichen Ursachen einzugrenzen und damit auch Zeit zu sparen.“ Eine Zu- weisung zum Ultraschall entfällt, wenn die Untersuchung sofort vor Ort gemacht werden kann. „Mir war bei der Ordinati- onsplanung sofort klar, dass ich zwei Geräte benötige“, so Morakis, die die Ordination mit Priv.-Doz. Dr. Christian Seitz teilt, der auf minimalinvasive Tumor-, Nierenstein- und Laserchirurgie spezialisiert ist.

„Wichtig ist mir eine einfache Handhabung und die Archivierung aller Schallbilder. Das funktioniert automatisch über die Ordinationssoftware. Damit entfällt das Ausdrucken und alle Bilder sind im System gespeichert“, so Morakis. Neben der umfassenden Dokumentation, die für hohe Rechtssicherheit sorgt, macht das auch für Vertretungsärzte den Zugriff auf die Patientendaten einfach und rasch möglich. Eine leicht verständliche und rasche Handhabung des Gerätes war ihr da- bei ebenso wichtig wie das geringe Gewicht. Durch das extrem kompakte und mobile Design kann in praktisch jeder klini- schen Situation eine ergonomische Arbeitsumgebung geschaffen werden. „Ich kann mit einer Hand gut manipulieren und auch das Umschalten zwischen den Schallköpfen geht einfach. Das ist wichtig, da ich oft drei Schallköpfe bei einem Patienten benötige. Die Anforderungen in der Urologie sind sicher andere als etwa in der Kardiologie: Ich muss in sehr kurzer Zeit eine möglichst aussagekräftige Untersuchung absolvieren. Dazu ist kein High-end-Gerät, aber dennoch ver- lässliche Qualität erforderlich“, bringt es Morakis auf den Punkt und betont das insgesamt überzeugende Preis-Leistungs- Verhältnis.

Die vielseitigen Sonden verfügen über ein leichtes und ergonomisch gestaltetes Gehäuse sowie dünne, extrem flexible Ka- bel – speziell entwickelt, um die Belastung des Anwenders zu reduzieren und die Effizienz zu erhöhen. Die schlanken Son- denanschlüsse mit großen Verriegelungshebeln und einer Anzeige für den aktiven Port vereinfachen den Arbeitsablauf so- wie die Sondenauswahl. Durch das smarte Kabelmanagementsystem kann das System einfacher und sicherer bewegt wer- den.