MEDIZIN | Leitlinien Kreuzschmerz

Kreuzschmerz

Die Leitlinie „Kreuzschmerz 2018“ wurde unter dem Vorsitz des Gesundheitsministeriums gemeinsam mit der Österreichischen Ärztekammer erarbeitet. Sie umfasst die Behandlung akuter, subakuter, chronischer und rezidi- vierender unspezifischer Kreuzschmerzen bei Erwachsenen. Die Leitlinie ist ein Update der evidenz- und kon- sensbasierten Österreichischen Leitlinie für das Management akuter, subakuter, chronischer und rezidivierender unspezifischer Kreuzschmerzen. Die Behandlungsalgorithmen stellen in der gegenwärtig möglichen Gesund- heitsstruktur beispielhaft die differenzierenden diagnostischen und therapeutischen Empfehlungen hinsichtlich des Patientenroutings dar.  Unspezifische Kreuzschmerzen sind ein gesellschaftlich und ökonomisch vorrangi- ges Gesundheitsproblem: Nicht nur, weil die Prävalenz sehr hoch

ist – sie liegt in den Industriestaaten zwischen 60 und 85 % –, sondern auch, weil diese Erkrankungen enorme direkte und besonders auch indirekte Kosten verursachen. Im Sinne des Biopsychosozialen Modells sollte die Diagnostik und Therapie eskalationsadäquat erfolgen, da infolge der Eskalation jeder unspezifische Kreuz- schmerz später aufgrund irreversibler struktureller Veränderungen unter die Kategorie spezifisch einreihbar wer- den kann.

___________________________________________________________________________________________________________

QUELLE: www.oegari.at/web_files/dateiarchiv/editor/leitlinie_unspezifisicher_kreuzschmerz_2018.pdf