REHABILITATION | Ambulante Reha

Pensionsversicherungsanstalt

baut ambulante Reha aus

Eine ambulante Rehabilitation stellt in vielen Fällen eine geeignete Ergänzung oder Alternative zur stationären Re- habilitation dar. Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) weitet nun ihr Angebot deutlich aus.

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Ambulante Rehabilitation findet im vertrauten Umfeld statt und kann in den Alltag integriert werden. Sie wird entweder anstelle ei- nes stationären Rehabilitationsaufenthaltes oder nach einem stationären Aufenthalt durchgeführt. Dies dient der Festigung des Rehabilitationserfolges. Die PVA betreibt derzeit in Wien und Graz zwei ambulante Rehazentren selbst. Zusätzlich wird die ambu- lante Rehabilitation auch in Zusammenarbeit mit Vertragspartnern angeboten. Die seit Jahren steigenden Zahlen von Patienten in diesem Bereich zeigen, dass die Maßnahme gut angenommen wird.


Wohnortnahe Rehabilitation

Doch die ambulante Rehabilitation ist auch eine Herausforderung. Je nach Rehabilitationsphase verbringen die Patienten sechs Wochen lang drei- bis viermal pro Woche bis zu drei Stunden (Phase 2) oder sechs bis zwölf Monate zweimal pro Woche zumin- dest ein bis eineinhalb Stunden (Phase 3) im ambulanten Zentrum. Daher dürfen die Patienten nicht weiter als 50 Kilometer davon entfernt wohnen. Daraus ergaben sich eine Vielzahl von weißen Flecken auf der Landkarte Österreichs, die nun in den kommen- den Jahren geschlossen werden sollen. Für viele Menschen war eine ambulante Rehabilitation bisher nicht möglich. Daher hat die PVA in den vergangenen Monaten Verträge mit Einrichtungen an den Standorten Wien, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Eisen- stadt, Wels, Bregenz, Ried im Innkreis, Wörgl und Leibnitz abgeschlossen. Im Laufe des Jahres 2020 sollen die ersten Patienten dort mit einer Rehabilitation beginnen.


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