NEWS - MEDIZIN & PHARMA

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2021

Nachgefragt bei Univ.-Prof. Dr. Thomas Ratka, Leiter des Depart- ments für Rechtswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Donau-Universität Krems

Medizinrecht: Wissensupdate für Ärzte

Regulierung auf nationaler und EU-Ebene machen das Medizinrecht aktuell zu einer essenzi- ellen Kompetenz aller im Gesundheitswesen in Führungspositionen tätigen Personen.


Wie viel juristisches Vorwissen ist erforderlich?

Das Programm ist sogar primär an Ärzte gerichtet und als Zusatzqualifikation für Manage- mentpositionen gedacht, in denen die Fähigkeit zur Beurteilung gesundheitsrechtlicher Fra- gestellungen einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellt. Das Programm bringt Ärzte aber auch mit Juristen zusammen: Es soll Juristen qualifizieren, Mandate im medizinischen Bereich zu übernehmen. Entsprechend ist das Verhältnis Ärzte zu Juristen im Regelfall etwa 50:50. Das ist auch ideal, um voneinander zu lernen und das gegenseitige Verständnis zu fördern.


Wie profitieren Ärzte konkret von den gebotenen Inhalten?

Sie lernen juristisches Denken, um in Führungspositionen bessere und haftungssichere Ent- scheidungen zu treffen – und mit Juristen auf Augenhöhe verhandeln zu können. Gleichzeitig wird im Lehrgang das gesamte Gesundheitswesen aus mehreren Blickwinkeln juristisch durchleuchtet. Und: Der LL.M. ist ein international anerkannter und renommierter akademi- scher Grad, der höchste juristische Kompetenz nachweist – und an der Universität Krems in gut neben der ärztlichen Tätigkeit studierbarer Form angeboten wird.

FOTO: DUK/WALTER SKOKANITSCH


Wo liegen die Schwerpunkte des Programms?

Der Studiengang verbindet die Bereiche Medizin, Rechtswissen- schaft, Management und Ethik zu einer wissenschaftlich fundier- ten, ganzheitlichen Weiterbildung in sämtlichen medizinrechtlichen Aspekten. Ständig neue Krankheitsbilder und Behandlungsmetho- den, eine zunehmend digitalisierte Medizin und eine verdichtete

2020