ARZT PRIVAT | Gourmet-Reisen

Haubengekrönte Genussmomente

Ausflüge, Kurztrips oder Urlaube mit kulinarischen Höhepunkten rangieren auf der Wunschliste ganz oben. Wir stehen in den Startlöchern zu einem Streifzug durch Österreich.

Viele heimische Spitzenköche sind durch bodenständige Authentizität charakterisiert. Regionale Rohstoffe und perfektioniertes Handwerk ebnen den Weg zu Höchstbewertungen von Gault&Millau, Michelin und Co. Spannend sind immer auch die Werdegänge der Koryphäen des Landes. So wie jener von Theresia Palmetzhofer, die im Gasthaus zur Palme im niederösterreichischen Neuhofen an der Ybbs zugange ist. Sie ist als Jüngste mit fünf Geschwistern in einem Landgasthaus aufgewachsen. Nach der Schulbildung in St. Pölten absolvierte sie Stationen am Arlberg, in Rom und Bologna, San Sebastian (Arzak) und Kopenhagen (AOC). „Die Erfahrungen waren herausragend, es fand ein interkultureller kulinarischer Austausch statt. Das Team vor Ort war international und jeder brachte sich mit unterschiedlichsten Ideen und Wissen ein. Sehr geprägt haben mich auch meine sieben Jahre im mütterlichen Betrieb und meine intensive

und vertrauensvolle Zusammen- arbeit mit Konstantin und Manuela Filippou, die mir alle Facetten des Fine Dinings offenbarten.“ Heute teilt sie die vielen erlernten Techniken und ihr Wissen zur Kulinarik mit den Mitmenschen aus der Region und schätzt, dass ihr Verständnis von guter Küche so gut angenommen wird. „Mein Restaurant mit meinen Angestellten und meiner Mutter als Unterstützung, die das 500 Jahre alte Haus kennt wie kein anderer, bereiten mir viel Freude. Ein Rezept für das Erlangen von drei Hauben gibt es nicht. Wir versuchen jeden Tag unser Bestes.“


Salzburg – Steiermark – Vorarlberg

Rund drei Autostunden von Palmetzhofers Wirkstätte entfernt findet sich im Naturhotel Forsthofgut das Fine Dining- Restaurant „echt. gut essen.“. Es

handelt sich um einen Ort der Kreativität unter der Ägide von Küchenchef Michael Helfrich, dessen private Atmosphäre inklusive des „Feuerwerks an außergewöhnlichen Speisen“ von Gault&Millau besonders hervorgehoben wurde. Acht bis zehn Personen erhalten hier einen exklusiven Einblick in die Entstehung raffinierter Menüs und genießen diese im direkten Dialog mit dem Haubenkoch. Ein Abstecher ins steirische Fladnitz ist für Gourmets ebenfalls nicht verkehrt. Denn Harald Stückelberger treibt im Almwellnesshotel Pierer auf 1.200 Metern Seehöhe mit kulinarischen Schmankerln wie Alpenlachs, Goldforelle oder Freilaufschwein-Bratwurst das Prinzip Regionalität auf die Spitze. Im Westen Österreichs sorgt Vier-Hauben-Koch Matthias Schütz im Burg Vital Resort in Oberlech für kreative Kompositionen im

Dienste des Eigengeschmacks. Seine Signature-Menüs bestehen unter anderem aus Fisch und Meeresfrüchten in intensiver Kombination mit Kräutern, spiegeln seine Liebe zur Natur wider und repräsentieren die Besonderheiten vieler heimischer Produkte.


Im Osten viel Köstliches

In Wien hat Juan Amador 2016 im opulenten Kellergewölbe des Weinguts Hajszan Neumann in Döbling seine neue Heimat gefunden. Die kraftvolle, intensive und aromenstarke Küche des Deutsch- Spaniers und der aufregende Weinkeller der Winzer Fritz Wieninger und Hajszan Neumann harmonieren perfekt, was der Guide Michelin mit drei Sternen goutierte. Mit mehrgängigen Degustationsmenüs verwöhnt er anspruchsvolle Gaumen.

Geeiste Beurre Blanc, Mieral-Taube oder der Laubfrosch mit Jakobsmuschel und Petersilie sind Klassiker seines Repertoires. Unsere letzte Empfehlung führt zum „Koch des Jahres“ Max Stiegl in das Gut Purbach. Er weitete sein Take- away-Sortiment aus, ist seit Kurzem auch mit seinem „Max@Home“-Pop-up in Wien vertreten. Zur aktuellen Lage und seinem Erfolg meint er: „Wir kämpfen uns durch die Krise. Ich bin nicht Koch und Wirt geworden, um Gewinnoptimierung zu betreiben, sondern weil ich gern unter Leuten bin. Jetzt ist es anders, jeder Tag ist eine Herausforderung. Aber wir bleiben unserer Linie treu, setzen seit jeher auf Nachhaltigkeit und ,verkochen ganze Tiere‘. Der neue Luxus ist das Rare, nicht das Teure. Essen als Statussymbol hat an Wertigkeit verloren. Um mir eine Dose Kaviar aufzumachen, muss ich kein Koch

sein. Wenn ich aber ein Beuschl, Paprikahendl oder Szegediner Gulasch zubereite, ist Können gefragt. In meinem Stil habe ich mich nicht verändert, ich mache nichts anderes, als mein Konzept zu verfeinern.” Pünktlich zum Jubiläum rund um die 100-jährige Zugehörigkeit des Burgenlands zur Republik Österreich wird übrigens auch das gemeinsam mit Inge Prader entstandene Kochbuch „Wie schmeckt das Burgenland?“ erscheinen. Was sich für ihn seit der Titelverleihung getan hat? „Vom Gefühl her nichts. Wir mussten unmittelbar danach zusperren. Kurz gesagt: Ich wurde ‚Koch des Jahres‘ und die Welt blieb stehen.“


mh

Fine Dining im „echt. gut essen.“ in Leogang: Michael Helfrich versteht es, Gänse, Schweine, Hühner und Lämmer vom hoteleigenen Bergbauern und

regionalen Lieferanten auf Drei-Hauben-Niveau zuzubereiten. Diese

Naturverbundenheit gepaart mit Verantwortungsbewusstsein beschert

dem Naturhotel Forsthofgut fünf Sterne und drei Hauben.

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Fine Dining im „echt. gut essen.“ in Leogang: Michael Helfrich versteht es, Gänse, Schweine, Hühner und Lämmer vom hoteleigenen Bergbauern und

regionalen Lieferanten auf Drei-Hauben-Niveau zuzubereiten. Diese

Naturverbundenheit gepaart mit Verantwortungsbewusstsein beschert

dem Naturhotel Forsthofgut fünf Sterne und drei Hauben.

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3 Hauben im Mostviertel: Theresia Palmetzhofer vom „Gasthaus zur Palme“

steht für ehrlich gekochte Speisen auf hohem Niveau.

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Auf 1.200 Metern Seehöhe werden mit

Vier-Stern-Superior Almwellness und regionaler Haubenküche von Harald Stückelberger und seinem Team im Hotel Pierer bleibende

Urlaubserinnerungen geprägt.

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Auf 1.200 Metern Seehöhe werden mit

Vier-Stern-Superior Almwellness und regionaler Haubenküche von Harald Stückelberger und seinem Team im Hotel Pierer bleibende

Urlaubserinnerungen geprägt.

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Genuss im „Burg Vital Resort“ in Oberlech:

Vier Hauben erkochte Matthias Schütz mit seinen kräuterbetonten Kreationen.

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Genuss im „Burg Vital Resort“ in Oberlech:

Vier Hauben erkochte Matthias Schütz mit seinen kräuterbetonten Kreationen.

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Fotos: Doris Schwarz-König, Naturhotel Forsthofgut/ carinara beian, Burg Vital Resort, Harald Eisenberger, Ingo Pertramer, Lukas Kirchgasser, Helge Kirchberger

Amador in Döbling: Das Fingerspitzengefühl des deutschen Kochs mit katalanisch-andalusischen Wurzeln Juan Amador und der Weinkeller der

beiden Winzer Fritz Wieninger und Hajszan

Neumann addierten sich zum ersten

Drei-Sterne-Restaurants Österreichs.

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Amador in Döbling: Das Fingerspitzengefühl des deutschen Kochs mit katalanisch-andalusischen Wurzeln Juan Amador und der Weinkeller der

beiden Winzer Fritz Wieninger und Hajszan

Neumann addierten sich zum ersten

Drei-Sterne-Restaurants Österreichs.

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„Koch des Jahres“ Max Stiegl überzeugt in der Küche des Gut Purbachs mit einer Melange aus französisch-burgenländischen Traditionen, Klassikern der In- nereienküche und saisonaler Speisekarte.

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„Koch des Jahres“ Max Stiegl überzeugt in der Küche des Gut Purbachs mit einer Melange aus französisch-burgenländischen Traditionen, Klassikern der In- nereienküche und saisonaler Speisekarte.

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