Fortbildung & Klinik I „House of Fate“

Günther Valda,

House of Fate,

Verlag Kettler, März 2021,

ISBN 978-3-86206-880-7

Die sterile Ästhetik der Räume, ohne Tageslicht und vollgestopft mit medizinischem Gerät, trifft auf teils dramatische Szenen, die den Stress und die Angst des Augenblicks geradezu atmen. Mit

„House of Fate“ hat Günter Valda eine wuchtige Erzählung

geschaffen, die buchstäblich unter die Haut geht.

Die sterile Ästhetik der Räume, ohne Tageslicht und vollgestopft mit medizinischem Gerät, trifft auf teils dramatische Szenen, die den Stress und die Angst des Augenblicks geradezu atmen. Mit

„House of Fate“ hat Günter Valda eine wuchtige Erzählung

geschaffen, die buchstäblich unter die Haut geht.

Die sterile Ästhetik der Räume, ohne Tageslicht und vollgestopft mit medizinischem Gerät, trifft auf teils dramatische Szenen, die den Stress und die Angst des Augenblicks geradezu atmen. Mit

„House of Fate“ hat Günter Valda eine wuchtige Erzählung

geschaffen, die buchstäblich unter die Haut geht.

fotos: gÜntER VaLDa

Dokumentation des Schicksals

„House of Fate“  zeigt den schmalen Grad, auf dem sich Patienten und Personal in der Notaufnahme bewegen, ohne zu wissen, welchen Weg das Schicksal einschlagen wird.

Health Care Professionals leisten nicht nur in Zeiten von Corona teils Übermenschliches. „Um deren Arbeit und Leistung besser verstehen zu kön- nen, ist es notwendig, sie auch zu sehen“, ist Günter Valda überzeugt. Sichtbar macht er genau das jetzt in einem Buch. Mit einem Betrag, der über Crowdfunding für die Buchproduktion finanziert wurde, und einem Verlag, der an das Projekt glaubt. „House of Fate“ heißt das Ergebnis und spielt im Grenzbereich zwischen Krankenpflege und Fotografie. In der Notaufnahme hat er jene Menschen fotografiert, die an vorderster Front ste- hen und jeden Tag um das Leben und die Gesundheit von Patienten kämpfen.

Seit 16 Jahren arbeitet Valda als Krankenpfleger in der Notaufnahme am Wiener AKH und seit zwei Jahren sagt er auch als Fotograf „Ja“ zum Moment und zum Schicksal und hat seine Arbeit fotografisch dokumentiert und begleitet. „Jedes Schicksal muss immer auch ein Stück weit mein eigenes sein, da jedes Foto mindestens ebenso viel über mich wie über den Über- lebenskampf des Patienten und die Bemühen des Personals erzählt“, sagt Valda.

Die vielen Bilder geben einen eindrucksvollen Einblick in einen sehr speziellen und sensiblen Bereich des Lebens und ermöglichen dadurch auch die Auseinandersetzung mit der End- lichkeit. „Die Notaufnahme eines Krankenhauses wirkt wie ein in sich geschlossenes Univer- sum, sterile Räume ohne Tageslicht, vollgestopft mit medizinischem Gerät und zu hundert Prozent fokussiertem Personal, das versucht, die für den jeweiligen Notfall richtigen Entschei- dungen zu treffen“, beschreibt Valda seinen Arbeitsplatz.


rh