ARZT PRIVAT | Wohnträume

Wandelbar mit üppigen Sitzflächen und dezentem Unterbau schafft „Robin“ von APPEL Ledermöbel modernes Wohlfühlambi- ente im Wohnzimmer.

„Jolly“ von Wittmann ist ein Freischwinger, der in Arena-blu, Arena-mustard, Arena-poppy und Arena-silver bei Wintner Design & Wohnen erhältlich ist.

Vollholzmöbel wie die naturbelassenen Kollektionen von Voglauer wirken sich positiv auf das Raumklima und die Behaglichkeit aus.

„Avalanche“ von Cor (Design: Metrica, Mailand) schafft mit im Lendenbereich verstärkten Rückenpolstern und verschiedenen Neigungswinkeln Gemütlichkeit.

Die Österreichischen Werkstätten sind eine gute Adresse, um schnelle Veränderungen im eigenen Zuhause herbeizuführen, zum Beispiel mit neuen Kissen von Backhausen.

Leichtigkeit in Wohnräumen vermittelt „MESH“ von Piure. Ästhetik entsteht durch den minimalistischen Vitrinen-Charakter, recy- clebares Aluminium, Holz und Glas.

Foto: istockphoto/ Esolla

Individuell und wandelbar

Wer es versteht, sein Wohnzimmer zum gemütlichen Zentrum des (Privat-) Seins zu machen, genießt sein Zuhause von der entschleunigten Seite. Wandelbare Möbel und natürliche Materialien sind der Schlüssel zur Gemütlichkeit.

Ein Highlight der imm cologne 2019 war die Inszenierung des Sofaprogramms „Ava- lanche“ von Cor. Es war gleichzeitig farbenfroher Blickfänger und Inspiration der indi- viduellen Kreativität. Denn das Keypiece in lebhaftem Curry des deutschen Herstel- lers erfüllt die Prinzipien, die Menschen heute bei der Einrichtung am wichtigsten sind: Wandelbarkeit und Individualität. Es kann je nach Situation aufrecht sitzend, entspannt zurückgelehnt oder ausgestreckt im absoluten Relax-Modus genutzt wer- den. Schön sein allein reicht längst nicht mehr in der Möbelwelt. Funktionalität und versteckte, technische Finessen steigern den Wohlfühlfaktor im Wohnzimmer. So auch beim Interior-Allrounder „Robin“ von APPEL Ledermöbel. „Sitzen, Relaxen, Lie- gen, Schlafen“ lautet hier der Steckbrief, der die Vielfältigkeit in vier Worten auf den Punkt bringt. Passend zum individuellen Wohnraum ist nur noch die Entscheidung für die passende Sitztiefe und die Form – vom Einzelsofa, den Longchair über eine Eckkombination bis zu Sessel oder Hocker – zu treffen. Eine Auswahl an verschiede- nen Stoffen, wie zum Beispiel in fröhlichem Türkis und Ledersorten versteht sich von selbst.


Elegante Silhouetten

Üppige Polsterflächen, zart gepolsterte Rahmen und dezente Nähte mit filigranen und gleichzeitigen soliden Füßen dominieren das aktuelle Design, das Sitzmöbeln eine lockere Leichtigkeit verleiht. Das unterstreichen auch die Einrichtungsprofis von Wintner Design & Wohnen in Wien-Hietzing, die als Premiumpartner der Marke Witt- mann einen Klassiker im Programm haben, der diese Werte anmutig verkörpert: „De-

r Freischwinger ‚Jolly‘ steht für modernes Lebensgefühl. Das Gespür für Proportionen des Designers Jan Armgardt mit der ange- deuteten Schalenform und den darauf abgestimmten Radien brachte diesem Modell einen Red Dot Design Award ein.“


Natürlich wohnen

Wie man den Rohstoff Holz wohnlich verarbeitet, stellt das Salzburger Unternehmen Voglauer seit 1932 unter Beweis. Der Wan- del vom früher beliebten Bauernmöbel zum heute begehrten naturbelassenen Unikatmöbel aus Abtenau ging formvollendet von- statten. Durch die Kombination von Massivholz, dessen Struktur an Baumrinde erinnert, mit Satinato-Glas, echtem Leder oder Loden entstehen spannende Kontraste. Ein Fakt, der maßgeblich zu einem positiven Wohngefühl beiträgt, ist die positive Aus- wirkung von Naturholzmöbeln auf das Raumklima. Sie können unter anderem die Herzfrequenz positiv beeinflussen, die Schlaf- qualität verbessern, die Konzentration fördern und Stress mindern. Das funktioniert durch folgende Wechselwirkung: Holz nimmt die Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt diese wieder ab, wenn sie zu trocken ist.

Gemütliche Wohnzimmer zeichnen sich auch durch Weite aus. Stauraum ist oft dennoch gefragt, wenn auch nicht auf die klassi- sche Art. Durch Streaming und das heutige Onlineverhalten verändert sich die Anzahl von CDs, Blu-rays, Büchern etc., ausge- wählte Objekte wollen ästhetisch präsentiert werden. Die Innenarchitektur wird zunehmend offener. Diesen Spagat meistert der Münchner Systemmöbel-Herstellerlabel Piure mit Bravour. Wer sich Wohnlösungen mit Geradlinigkeit wünscht, findet hier filigra- ne Möbel, die ohne Rück- und Außenseiten auskommen. Wohnliche Transparenz entsteht durch recyclebare Aluminiumprofile, edle Hölzer, viel Glas, exklusive Spiegelfronten und Abdeckplatten auf Gehrung, die sich mit nur fünf Millimetern Stärke begnügen.


Feine Details

Den letzten Schliff erhalten Wohnzimmer mit Accessoires wie Vasen und Kissen. Österreichische Manufakturen liefern hier Inspi- rationsquellen. Die neue Vasenkollektion „Rautenblume“ von ka.ma interior design beispielsweise setzt hier mit zeitlosen Pflan- zengefäßen aus händisch gebürstetem Messing und dem Wiener Geflecht, das sonst als Sitzbespannung von Stühlen zum Ein- satz kommt, Akzente. Verschiedene Größen sorgen für immer wieder unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten, bei Nichtge- brauch sind sie stapelbar. Eine Anlaufstelle für österreichische Handwerkskunst im Geist der Wiener Moderne sind auch die Ös- terreichischen Werkstätten. Das Geschäft auf der Kärntner Straße, das Mitte Februar mit dem German Design Award ausge- zeichnet wurde, führt unter anderem Wohnaccessoires von Backhausen. Edle Stoffe und Kissen als einfacher, aber effektiver Weg, seinem Wohnzimmer ein spontanes Facelift zu verleihen, sind immer wieder eine willkommene Gelegenheit, um das Wohngefühl positiv zu heben.


mh

Handwerk in neuer Assoziation präsentiert Karin Binder von ka.ma interior design mit der Vasenkol- lektion „Rautenblume“ aus Messing und Wiener Geflecht.